Pierre
et Gilles
1993 Farbfotografie
Opfer sind in den Arbeiten von Pierre et Gilles
ein Mädchen mit Teddybär vor der Kulisse
brennender Papphäuser oder ein Junge im KZ-Kostüm
hinter brennenden Kerzen.
Tatsächlich handelt es sich um Fotokitschinszenierungen.
Nicht ganz frei von
Zynismus über die Realität hinwegschreitend hinein
in eine emotionsbetonte Hyperrealität, weisen sie auf die
Dramaturgie der ästhetischen Beeindruckung, die unabhängig
von der Wirklichkeit des Dargestellten funktioniert.
Damit
ist ein die Ausstellung wesentlich
prägendes Moment genannt: Die mediale
Reflexion und Selbstreflexion.
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